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Zahlungsbereitschaft sinkt …
… erfolgreiches Forderungsmanagement ist von essentieller Bedeutung

Sinkt die Zahlungsbereitschaft deutscher Kunden, so ist das aus Sicht der deutschen Wirtschaft die größte Gefahr für ihren Erfolg. 73% der deutschen Unternehmen stufen diese Entwicklung als bedrohlich ein. So das Ergebnis einer Befragung von 1214 Unternehmen und 251 Institutionen, die von der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. zu gesellschaftlichen Trends, die die deutsche Wirtschaft bedrohen oder positiv beeinflussen, durchgeführt wurde.

Schlechte Zahlungsmoral?

Sinkende Zahlungsbereitschaft ist erfahrungsgemäß nicht unbedingt gleichbedeutend mit einer schlechten Zahlungsmoral. Wachsamkeit auf Seiten des Forderungsmanagements ist angesagt.
Eine Studie des dpa-AFX zeigt, dass 87 von 100 Unternehmen ihre Rechnungen fristgerecht bezahlen. Immerhin 13 Prozent bezahlen also verspätet - oder gar nicht.

Forderungsausfälle einkalkulieren?

Welches Unternehmen kann es sich leisten, dass 13 von 100 Kunden säumig sind oder sogar als Zahler ausfallen.
Im Durchschnitt liegt der Forderungsausfall pro Jahr bei 1 bis 3 % des Gesamtumsatzes, je nach Branche können die Werte auch höher sein.
Ein durchschnittlicher Zahlungsverzug von bis zu 15 Tagen, d.h. es wird z.B. erst nach 45 anstatt nach 30 Tagen gezahlt. Der „Tilgungsplan“ wird dadurch aufgrund einseitigen Handelns um etwa 50 % verlängert.
Von Lieferantenkrediten geht eine potentielle Existenzgefährdung aus. Die Deutsche Bundesbank beziffert den Forderungsbestand von KMU für das Jahr 2010 auf 165,1 Mrd. €, den aller deutscher Unternehmen auf 395,5 Mrd. €.  Demzufolge hat jedes KMU durchschnittlich 14,7 % seiner Bilanzsumme als kurzfristigen Lieferantenkreditbestand ausgewiesen.
Wichtig ist es, dass das Forderungsmanagement versucht, Forderungsausfälle zu vermeiden und die Liquidität und damit die Existenz des Unternehmens zu sichern. Dabei ist nicht davon auszugehen, dass alle Geschäfte völlig risikolos abgewickelt werden können. Die Aufgabe des Forderungsmanagements ist es, bestehende Risikopotenziale kalkulierbar zu machen. Entscheidungen im Unternehmen im Hinblick auf den Lieferumfang und dem damit verbundenen Lieferantenkredit sollen möglichst unter vollständiger Kenntnis der vorhandenen bzw. möglicherweise auftretenden Risiken getroffen werden. Der Lieferant tritt als Kreditgeber des Lieferantenkredits auf und geht dabei Risiken bewusst ein oder entscheidet sich dagegen.
Um Kreditentscheidungen unter Einbeziehung möglichst aller Risiken zu treffen, benötigt das Unternehmen aussagefähige Informationen über die Bonität der Kunden.  

 

Forderungsausfälle mindern, verhüten?

Möchten Sie das Forderungsmanagement weitestgehend auslagern, so bietet die Warenkreditversicherung den wesentlichen Vorteil der regelmäßigen Bonitätsprüfung und –überwachung durch die Kreditexperten beim Versicherer an. Dem Versicherer liegen  Bonitätsinformationen aus unterschiedlichen Quellen vor: aktuelle Berichte der Auskunfteien, die letzte Bilanz, Bankauskünfte, Zahlungserfahrungen der Versicherungsnehmer mit ihren Kunden, persönliche Gespräche der Versicherer mit den Kunden ihrer Versicherungsnehmer und die klassischen Selbstauskünfte,  Durch die Vielzahl der Informationen und die Kompetenz des Versicherers wird in höherem Maße sichergestellt, dass Sie die Entscheidung treffen können, riskante Geschäfte unter Umständen nicht zu tätigen und damit das Forderungsausfallrisiko schon im Vorfeld reduziert wird.
Somit sind Forderungsausfälle mindern oder verhüten 2 der 3 wesentlichen Funktionen der Warenkreditversicherung. Die 3. Funktion ist die Vergütung der Forderung durch die Kreditversicherung, wenn die Forderung wirklich ausgefallen ist.
Für den Fall, dass ein Schaden entstanden ist, soll der Versicherungsnehmer möglichst schnell die vereinbarte Entschädigung erhalten.

 

 

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